Die Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommission – kurz URAK – für den Verbund West hat ihren ersten Jahresbericht vorgelegt. Darin berichtet das siebenköpfige Gremium über seine Arbeit im Zeitraum vom 3. April 2025 bis zum 30. Juni 2026. Der Verbund West, für den die URAK zuständig ist, umfasst die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Der Bericht ist von der URAK nach der Veröffentlichung noch einmal bearbeitet worden. Hinweise dazu finden sich im Dokument selbst.
„Wir danken den sieben Mitgliedern der Kommission herzlich für den Bericht. Aber vor allem danken wir ihnen für die unabhängige, engagierte und verantwortungsvolle Arbeit, die hinter dem Bericht steckt“, sagt Vizepräses Antje Menn . Sie ist die Beauftragte der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland für das Themenfeld Sexualisierte Gewalt: „Mit den Empfehlungen, die die URAK in dem Bericht ausspricht, werden wir uns intensiv beschäftigen.“ Das unterstreicht auch Carmen Heiden. Sie ist in der Stabsstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung (PIA) für die Aufarbeitung zuständig: „Die im Bericht formulierten Erkenntnisse und Empfehlungen sind für uns ein wichtiges Regulativ. Sie werden in unsere weitere Arbeit zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und zur Aufarbeitung institutioneller Verantwortung einfließen und dazu beitragen, notwendige Entwicklungen konsequent und nachhaltig voranzubringen.“
